Rekordbudget für Klimafonds

Foto: Photovoltaik

Zusätzliche 67 Millionen Euro aus dem COVID-Konjunkturpaket sorgen beim österreichhischen Klimafonds für einen Investitionsschub in den Klimaschutz und kurbeln das Wirtschaftswachstum an. Die von Bundesministerin Leonore Gewessler präsentierte Aufstockung sowie Ausweitung der bestehenden Photovoltaik (PV)-Förderung des Klima- und Energiefonds ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung 100 % erneuerbarem Strom bis 2030.

Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Photovoltaic Austria: „Mit der Anhebung des aktuellen Förderbudgets des Klima- und Energiefonds um weitere 20 Millionen Euro (somit eine Verdreifachung) sowie der Anhebung der förderbaren Anlagengröße von 5 Kilowattpeak auf 50 Kilowattpeak wird nicht nur entsprechend den neuen Anforderungen nachgezogen, sondern auch Unternehmen, als wichtige Umsetzungspartner, der Zugang zur Förderung ermöglicht.

Der baldige Start – noch dieses Jahr – wird sehr begrüßt. Wichtig ist, dass die Neuauflage dieser Förderung an andere bestehende PV-Fördersysteme (OeMAG) angepasst wird, um eine Harmonisierung und damit auch die Kontinuität der Fördersysteme zu erhalten. Damit wird der PV-Branche eine weitere Perspektive und somit Planungssicherheit geboten. Auch das für nächstes Jahr angekündigte Programm für innovative PV-Anwendung, wie Parkplatzüberdachungen, schwimmende PV oder Doppelnutzungskonzepte, schafft Diversifizierung und eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreichs.

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