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Wiener Reparaturbon spart mehr als 770 Tonnen CO2 ein

Der an die Bevölkerung gewährte Reparaturbon der Stadt Wien hat zu großen Einsparungen bei Emissionen geführt. Seit Beginn der Aktion im Herbst 2020 wurden rund 32.000 Gegenstände repariert und mit Anfang Dezember 2021 insgesamt rund 770 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Dies zeigt der CO2-Ticker auf den Internetseiten des Wiener Reparaturbons an. Solange noch Gegenstände im Rahmen der Aktion repariert werden, werden sich diese Zahlen in den nächsten Tagen auch noch erhöhen. „Das Interesse der Bevölkerung, defekten Gütern eine zweite Chance zu geben, ist ungebrochen groß!“, freut sich Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

KMUs und Gemeinden werden zu Carsharing-Anbietern

Was in Städten gang und gäbe ist und die Zahl der Autos auf den Straßen deutlich reduziert, gestaltet sich im ländlichen Bereich deutlich schwieriger: Carsharing. Durch Zweit- und Drittautos in den Haushalten ist das Potenzial zur Reduktion von Neuanmeldungen in ruralen Regionen besonders hoch. Smart Move macht es mit seiner Erfahrung als Carsharing-Partner der Stadt Wien auf der Plattform „Wien Mobil“ jetzt Klein- und Mittelunternehmen sowie Gemeinden möglich, selbst zum Carsharing-Anbieter zu werden und umweltfreundliche und ressourcenschonende Mobilitätskonzepte zu entwickeln. 

Bereits 700 Interessenten für Energiegemeinschaften in NÖ

Mit der von der EVN AG und der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich heuer neu gegründeten Energie Zukunft Niederösterreich GmbH (EZN) wurde die Energiewende zum Mitmach-Projekt. Nach nur wenigen Monaten gibt es bereits 700 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die sich für konkrete Projekte in 13 verschiedenen Gemeinden vorangemeldet haben und an der nachhaltigen Energiewende teilhaben wollen. Mit dem „Beratungszentrum am Schwaighof“ in St. Pölten wird bereits die erste Energiegemeinschaft in die Praxis umgesetzt.

OeEB und responsAbility stellen 14 Mio. US-Dollar für Swimsol bereit

Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) und das auf Impact Investments spezialisierte nachhaltige Schweizer Investmenthaus responsAbility haben einen Syndikatskredit in Höhe von 14 Millionen US-Dollar für Swimsol abgeschlossen. Dieses österreichische Pionierunternehmen für erneuerbare Energien entwickelt schwimmende Solaranlagen und Aufdachanlagen für die Malediven und andere Inselstaaten.

Umweltministerin Gewessler untersagt Bau des Lobautunnels

In einer Pressekonferenz hat die für Umwelt und Mobilität zuständige Bundesministerin Leonore Gewessler die Entscheidungen zum Klimacheck verschiedener Straßenbauprojekte bekanntgegeben. Der Lobautunnel werde nicht gebaut. Sie beendet damit fürs erste ein jahrzehntelang geplantes Projekt. Die Stadt Wien hat für diesen Fall bereits Klagen gegen die Ministerin angekündigt. Die Errichtung der Schnellstraße S34 im niederösterreichischen Traisental wird ebenfalls nicht wie geplant umgesetzt.

Österreichs Wirtschaft nur zu knapp 10 % zirkular

Österreichs Wirtschaft ist zu 9,7% zirkular. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von „Circle Economy“ im Auftrag der Altstoff Recycling Austria (ARA), bei der zum ersten Mal weltweit für eine nationale Volkswirtschaft der so genannte „Circularity Gap“ berechnet wurde – die „Lücke“ in der Kreislaufwirtschaft. Um diese sukzessive zu schließen, fordert die ARA einen Ausstieg aus fossilen Energieträgern, Design for Recycling auch für Gebäude und langlebige Produkte, den Ausbau von Recycling sowie Forschung und internationale Technologiepartnerschaften mit den „CO2-Importländern“ .

Netto-Stromimporte in Österreich stark gestiegen

Mehr als 5 Mrd. kWh wird der Netto-Stromimport in Österreich für 2021 betragen und damit um rund 75 Prozent über dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019 liegen. Damit erreicht dieser wieder rund 7,5 Prozent des gesamten Inlandstromverbrauchs. „Leider treten wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien nach wie vor auf der Stelle. Das ist sehr bedauerlich, denn die Verfügbarkeit von Ökostrom kann die Stabilisierung der Strompreise ermöglichen und sichert die Wertschöpfung in Österreich, anstatt Kohle- und Atomkraftwerke in den Nachbarländern zu unterstützen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und fordert die Politik auf allen Ebenen auf, sich endlich proaktiv für eine deutliche Beschleunigung der Energiewende einzusetzen.

Wien: Rekordinvestitionen in den Klimaschutz

Die Stadt Wien hat ein Doppelbudget beschlossen und sieht darin Rekordinvestitionen zum Klimaschutz vor. 2,8 Mrd. Euro investiert die Stadt Wien 2022 und 2023 in klimaschutzwirksame Maßnahmen. „Das erste Doppelbudget der Stadt Wien bringt Rekordinvestitionen in den Klimaschutz“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Im Budget bildet sich unser Ziel ab, Wien bis 2040 klimaneutral zu machen. Klimaschutz hat die höchste Priorität, daher setzen wir auf die Energie-, Wärme- und Mobilitätswende und nehmen dafür so viel Geld in die Hand wie noch nie“, so Czernohorszky.

dm spendet 128.000 Euro für ökologische Nachhaltigkeit

Vergangenen Freitag hieß es in den dm Filialen, auf dm.at und in der Mein dm-App #givingisthenewblack. Fünf Prozent des Tagesumsatzes vom „Giving Friday“ – das Gegenstück von dm drogerie markt zum allgegenwärtigen Black Friday – spendet das Unternehmen 2022 an ökologische Projekte in Österreich.

Energiepreise treiben Inflation im Oktober auf Rekordwert

Die Inflationsrate in Österreich steigt weiter an und erreichte im Oktober 2021 einen Spitzenwert von 3,7 %. Vor allem Treibstoffe & Heizöl sind teurer geworden, auch die Gaspreise befinden sich auf dem Weg nach oben, bei Strom ist ab dem 1.1.2022 ein deutlicher Preisschub angekündigt. Importe von Öl & Erdgas werden für das Jahr 2021 voraussichtlich um 6 Mrd. Euro mehr kosten als im Vorjahr.

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