Umwelt News

Wiener Netze tauften erstes E-Feuerwehrauto

Elektro-Kommandofahrzeug für die Wiener Netze Betriebsfeuerwehr – Stadtrat Hanke: „E-Mobilität und Nachhaltigkeit werden in der Klimamusterstadt Wien großgeschrieben.“

CTEK CS FREE als Produkt des Jahres ausgezeichnet

CTEK, eine weltweit führende Marke für Batterieladegeräte, ist stolz darauf, dass ihr einzigartiges neues Produkt CS FREE von Auto Express als Produkt des Jahres ausgezeichnet worden ist.

Objektive Bewertung für kreislauffähige Unternehmen

Österreichs führende Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungsorganisation Quality Austria entwickelte gemeinsam mit ihrem Schweizer Pendant SQS ein objektives Assessment-Modell zur Bewertung der Kreislauffähigkeit.

Großhandelspreise für Strom steigen im Juni 2021 an

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Juni 2021 gegenüber dem Vormonat um 4,9 %. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres 2020 liegt der ÖSPI um 8,0 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im Juni 2021 einen Stand von 95,99 Punkten.

Wege zur Dekarbonisierung der Mobilität

Auf dem 42. Internationalen Wiener Motorensymposium gewährten mehr als 80 Vortragende, darunter führende Manager, Ingenieure und Wissenschaftler der Motoren- und Antriebsentwicklung sowie Vertreter öffentlicher Organisationen und Vereine aus aller Welt, einen Blick in die Zukunft der Mobilität.

Über 240 Unternehmen fordern österreichischen „Green Deal“

Appell an Regierungsspitze für klima- und naturverträglichen Weg aus der Coronakrise: Energiespar-Offensive starten, rasch aus fossilen Energien aussteigen, Steuersystem reformieren

Wien (OTS) – 245 österreichische Unternehmen mit einem Umsatz von über 62 Milliarden Euro und 216.000 Beschäftigten haben am Donnerstag einen Appell für einen österreichischen Green Deal veröffentlicht. Auf Initiative der Umweltschutzorganisationen WWF Österreich und GLOBAL 2000 fordern die Unternehmen von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler, „den Weg aus der Coronakrise auf allen Ebenen klima- und naturverträglich zu gestalten, damit Österreich langfristig krisensicher ist“. „Damit sendet die österreichische Wirtschaft eine klare Botschaft an die Politik: Ein echter Neustart kann nur gelingen, wenn wir unsere Natur und unser Klima besser schützen. Es gibt kein Wirtschaften auf einem kaputten Planeten und es ist an der Politik, für eine krisensichere, planbare Zukunft der Wirtschaft zu sorgen“, sagen Lisa Simon vom WWF Österreich und Johannes Wahlmüller von GLOBAL 2000. Gemeinsam mit den Unternehmen fordern die Umweltschutzorganisationen einen österreichischen Green Deal, der Lebensgrundlagen schützt und zugleich Chancen für neue Arbeitsplätze und Unternehmen in Zukunftsbranchen eröffnet. Neben einem neuen Klimaschutzgesetz brauche es dafür auch eine öko-soziale Steuerreform.Der geforderte Aktionsplan soll an fünf zentralen Punkten ansetzen, um die wirtschaftliche Zukunft Österreichs zu sichern und sie in Einklang mit Natur- und Klimaschutzmaßnahmen zu bringen. Damit können wichtige Schritte in Richtung des Regierungsziels der Klimaneutralität 2040 gesetzt werden. „Ein klar definierter Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien schafft das Fundament für eine langfristige Planungs- und Investitionssicherheit. Österreich könnte so seinen Wirtschaftsstandort langfristig stärken und eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen“, erklärt WIFO-Expertin Daniela Kletzan-Slamanig.Möglich wird die Energiewende nur durch eine starke Senkung des Energieverbrauchs. Unternehmen und ihre Kunden brauchen hier klare Vorgaben, sagt Robert Schmid, Geschäftsführer der Schmid Industrie Holding: „Die einzige Energie, die klimaneutral ist, ist die nichtverbrauchte Energie! Daher ist das Dämmen von Häusern und die Versorgung mit Waren aus der Region der beste Weg, um unser Leben nachhaltiger zu machen ohne auf Komfort zu verzichten. Wir können damit tausende Arbeitsplätze in unseren Branchen schaffen und sichern.“ Vöslauer-Geschäftsführer Herbert Schlossnikl betont: „Der Einsatz erneuerbarer Energien in Produktionsprozessen ist eine zentrale Herausforderung, für die es eine Lösung braucht, ebenso wie Unterstützung für die Realisierung nachhaltiger Innovationen im Recyclingbereich, um die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen zu stärken. Die Regierung muss einen verlässlichen Fahrplan vorlegen.“ Wirtschaft auf Schiene bringenFür den Bereich Verkehr und Mobilität betont Clemens Först, Vorstandssprecher der ÖBB Rail Cargo Group: „Wir unterstützen die Bundesregierung auf ihrem Weg zur nachhaltigen Mobilitätswende. Um noch mehr Unternehmen zu überzeugen, arbeiten wir intensiv an innovativen Produkten und einem einfachen Zugang zum System Schiene im Rahmen unserer Digitalisierungsoffensive. Erfolgsentscheidend sind jedoch faire Wettbewerbsbedingungen mit der Straße, Kostenwahrheit und eine leistungsfähige europäische Infrastruktur.“Der Appell-Brief der Wirtschaft zum Download: https://bit.ly/3unu2Re
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Alexa Lutteri Pressesprecherin WWF Österreich +43 676 834 88 240 alexa.lutteri

Startschuss für Klima-Start-ups

Der Klima- und Energiefonds bietet zehn Start-ups professionelle Begleitung bei der Weiter-entwicklung ihrer nachhaltigen Business-Ideen.

Wien (OTS) – Ein Fahrrad-Abo, eine vegane Metzgerei oder eine ökologische Lärmschutzwand aus Schilf und Thermoholz: Das sind drei der zehn nachhaltigen Geschäftsideen des sechsten Durchgangs von greenstart, der Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz. Neben 10.000 Euro Startkapital profitieren die TOP-10 Start-ups nun auch von Workshops, Coachings und einem Experten-Netzwerk zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle.Bundesministerin Leonore Gewessler: „Innovative Projekte, die uns auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten, sind gerade in diesen herausfordernden Zeiten besonders wichtig. Neben der Einsparung von Treibhausgasen und der Effizienzsteigerung in den Bereichen Mobilität, Energie, Landwirtschaft und Bioökonomie sowie dem Ausbau von Erneuerbaren Energiequellen, sind auch neue Ideen rund um die Anpassung von Auswirkungen des Klimawandels notwendig. Die diesjährigen TOP-10 Start-ups liefern einerseits kreative Lösungen und zeigen andererseits die große Bandbreite an nachhaltigen Business-Ideen in Österreich. Ich wünsche den Start-ups viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.“Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Unser Ziel ist es, grüne Innovationen erfolgreich und nachhaltig in den Markt zu bringen – dazu zählen klimaschonende Business-Ideen genauso wie Projekte zur Klimawandelanpassung. Die österreichischen Klimaziele sind ambitioniert und da braucht es jede Idee, jede Innovation und jedes Projekt. Deshalb freuen wir uns heuer bereits zum sechsten Mal die TOP-10 greenstarter tatkräftig in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen.“Die TOP-10 Start-ups stellen sich vorDie diesjährigen TOP-10 von greenstart – Arteria Technologies, Die Pflanzerei – die vegane Metzgerei, conow, easyVEGAN, EDDI Bike, Innovation-Farm, Lignovations, Plantika, REED.uce, VeloConcerts – haben sich beim digitalen Kick-Off Workshop bereits kennengelernt.Um sich auch der Öffentlichkeit vorzustellen, geben die zehn Jungunternehmen in kurzen Videobotschaften einen Einblick aus ihrem Start-up, erzählen über ihre Motivation und Business-Ideen:https://greenstart.at/news/greenstart-2021-top-10-klima-start-ups/So geht es weitergreenstart bietet den zehn ausgewählten Start-ups nun ein halbes Jahr lang Workshops, Coachings, Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und ExpertInnen-Betreuung durch das Netzwerk des „Impact Hub Vienna“. Anschließend stellen sich die zehn Start-ups erneut der Fachjury – und der Öffentlichkeit, die mittels Online-Voting ihre Favoriten wählt. Im Herbst 2021 werden aus den TOP-10 jene drei Start-ups präsentiert, die jeweils weitere 20.000 Euro Unterstützung für die Umsetzung ihres Business-Plans erhalten.
Rückfragen & Kontakt:
Klima- und Energiefonds Mag. Katja Hoyer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit +43 664 88613766 katja.hoyer

Modernste Windräder Niederösterreichs stehen in Groß-Schweinbarth

In Groß-Schweinbarth in Niederösterreich ist gerade der technische Entwicklungssprung der Windkraft zu sehen. Mit nur einem dieser modernen Windräder kann bereits so viel Strom erzeugt werden, wie 4.000 Haushalte verbrauchen.

Gas-Großhandelspreise stark gestiegen

Der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) steigt im Mai 2021 im Vergleich zum Vormonat April um 2,9 %. Gegenüber Mai 2020 sind die Großhandelspreise für Gas um ganze 103,9 % höher. Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Index steigt im Mai 2021 auf 85,69 Punkte. In den vergangen zwölf Monaten lag der ÖGPI im Schnitt bei 55,69 Punkten.

Durchbruch bei klimafreundlichen Klimaanlagen

New York und New Delhi (ots/PRNewswire) – Die Branchenriesen präsentierten bahnbrechende Technologien mit 5-mal weniger Klimabelastung als herkömmliche Klimaanlagen und planen, diese bis 2025 auf den Markt zu bringen. Eine globale Koalition, die von der indischen Regierung, Mission Innovation und dem Rocky Mountain Institute angeregt wurde, gab heute die Gewinner des Global Cooling Prize bekannt, eines internationalen Wettbewerbs zur Entwicklung supereffizienter und klimafreundlicher Lösungen für die Kühlung von Wohnhäusern. Gree Electric Appliances, Inc. aus Zhuhai mit Partner Tsinghua University; und Daikin mit Partner Nikken Sekkei Ltd. gingen als die beiden Gewinner unter acht Finalisten hervor, nachdem sie die gesetzte Leistungsgrenze durchbrochen hatten. Die von den Unternehmen hergestellten Prototypen haben fünf Mal (5X) weniger Auswirkungen auf das Klima als herkömmliche Klimaanlagen, wie sie heute auf dem Markt erhältlich sind. Würden sie skaliert, könnten solche Technologien bis 2050 kumulativ 132 GT Emissionen von CO2 -Äquivalenten verhindern und die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts um mehr als 0,5 °C abschwächen. Sir Richard Branson, Gründer der Virgin Group, gratulierte den Gewinnern des Wettbewerbs und sagte: „Eine Chance zur Markttransformation im Bereich der Kältetechnik ist nun Realität. Jetzt, nachdem diese unglaubliche Leistung anerkannt und beklatscht wurde, müssen Gesetzgeber Richtlinien und Normen schaffen, die uns helfen, diese Technologien auf den Markt zu bringen.“ Die acht Finalisten-Teams wurden von einigen der weltweit größten Hersteller von Klimaanlagen und vielversprechenden Start-ups aus Indien, China, Japan, den Vereinigten Staaten und Großbritannien angeführt. Jules Kortenhorst, Chief Executive Officer des RMI, hob hervor, dass der Erfolg der Initiative auf der Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Industrie und zivilgesellschaftlichen Organisationen beruht. „Lassen Sie uns in diesem kritischen Jahrzehnt eine neue Ära der Zusammenarbeit einläuten, um Innovationen und die Entdeckung praktikabler Lösungen in den anderen Sektoren voranzutreiben, die sich erst noch auf kohlenstoffarme, effiziente und saubere Technologien umstellen müssen.““ Die Finalteilnehmer, die zusammen weit über 20 % der weltweiten Raumklimageräte für Wohngebäude produzieren, wollen die Innovation innerhalb der nächsten Jahre auf dem Markt einführen. Gree Electric Appliances, Inc. aus Zhuhai, einer der Preisträger, und Qingdao Haier Air Conditioner Gen Corp. Ltd, ein Partner des Finalisten Transaera Inc. haben ihre Absicht angekündigt, am COP26 „Race to Zero Breakthrough“ für den Kühlsektor teilzunehmen. Die Gewinner teilen sich das Preisgeld von 1 Million US-Dollar zu gleichen Teilen.
Rückfragen & Kontakt:
Alexandra Chin, 973-262-0002, achin

26. qualityaustria Forum

Das traditionelle Unternehmerforum der Quality Austria wurde im Jahr 2021 vollständig online veranstaltet. Im Umwelt Journal zeigen wir ihnen Aufzeichnungen der Veranstaltung. Mit mehr als 900 Teilnehmer*innen verzeichnete die digitale Fachveranstaltung einen neuen Rekord.

Besser durch die Krise

Parallelen zwischen den Anforderungen im Weltall und dem Qualitätsmanagement bei irdischen Organisationen zeigten eine ehemalige Astronaut*innen-Trainerin und Expert*innen der Quality Austria beim 26. qualityaustria Forum auf.

„Derzeit sind viele Unternehmen dazu gezwungen, von ihren ursprünglichen Plänen abzuweichen. Der Wert der dokumentierten Informationen wird dabei noch immer von vielen unterschätzt“, erklärte Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria. Mit Bürokratie habe das nichts zu tun, sondern mit Fehlerkultur, Nachweisbarkeit und kontinuierlichen Verbesserungsprozessen.

Hier finden Sie die Nachlese zur Veranstaltung.

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