Umwelt News

EU für 16 Prozent der Regenwald-Zerstörung verantwortlich

Der europäische Konsum befeuert die globale Umweltzerstörung. Österreich ist allein für Abholzungen in Regenwäldern in Größe des Neusiedlersees verantwortlich. Die Umweltschutzorganisation WWF fordert nun ein striktes EU-Lieferkettengesetz.

Keine Erholung bei Investitionen in Windkraft in Sicht

Die Investitionszahlen in die Windkraft an Land in Europa lagen mit 16,5 Mrd. Euro im vergangenen Jahr unter den niedrigsten in den letzten 10 Jahren. Nur das Jahr 2017, in dem der Windkraftausbau in Deutschland radikal eingebrochen ist, lag noch knapp darunter.

Energie Steiermark als Job-Motor

Die Energie Steiermark kann das von der weltweiten Covid-19-Pandemie geprägte Jahr 2020 wirtschaftlich solide abschließen: Der weiß-grüne Dienstleistungs-Konzern (zuletzt zum „Besten Arbeitgeber der Branche in ganz Österreich“ gekürt) hat sein Team auf 1.882 MitarbeiterInnen aufgestockt (2019: 1.854), Investitionen in Höhe von 144 Mio. Euro am Standort umgesetzt und war damit im Krisenjahr einer der wichtigsten Impulsgeber für den heimischen Arbeitsmarkt.

Programm „Mustersanierung“ fördert CO2-Reduktion im Gebäudesektor

Um zu zeigen, wie eine deutliche Reduktion von Energiebedarf und CO2-Emissionen erreicht werden können, fördert der Klima- und Energiefonds in Österreich Best-Practice-Sanierungen mit 1,5 Mio. Euro, dotiert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK).

Österreichische Gasnetzbetreiber und TAG schließen sich European Hydrogen Backbonean

Die beiden Fernleitungsnetzbetreiber Gas Connect Austria und Trans Austria Gasleitung arbeiten intensiv an der Umsetzung der regionalen und europäischen Klimaziele und haben sich vor kurzem der Initiative European Hydrogen Backbone zur Entwicklung eines europäischen Wasserstoffnetzes angeschlossen.

Vöslauer präsentiert erste PET-Mehrwegflasche

Vöslauer konkretisiert seine Pläne zur Neuauflage des ersten und bisher einzigen PET-Mehrweg-Gebindes in Österreich.

ÖBB und SMATRICS feiern 50. E-Ladestandort

Die ÖBB Infrastruktur und ihr Technologie-Partner SMATRICS haben gemeinsam 50 Elektro-Ladestandorte mit insgesamt 130 Ladepunkten in ganz Österreich realisiert.

Österreich im Kampf gegen Plastik säumig

Die österreichische Bundesregierung ist im Kampf gegen Plastik in mehreren Punkten säumig. Nun droht deshalb das nächste Vertragsverletzungsverfahren durch die EU. Die Umsetzung der EU-Einwegplastikrichtlinie erfolgt zu langsam.

Neue Norm für Fassadenbegrünung

Qualitätssicherung und Mindeststandard: die neue ÖNORM L1136 für Fassadenbegrünung legt Grundsätze und Anforderungen für die vertikale Begrünung von Bauwerken fest.

Bauwerksbegrünung dient als Schutz für Gebäude und bringt vielfältige Vorteile für Städte, Klima sowie Umwelt und steigert das Wohlbefinden der Bevölkerung. Im Bereich der Bauwerksbegrünung gibt es mit den ÖNORMEN für Dach- und Innenraumbegrünung bereits etablierte Standards, die bei Umsetzungsprojekten zu beachten sind. Für eine qualitätssichere Umsetzung begrünter Fassaden wurde nun mit der ÖNORM L1136 die europaweit erste Norm für Vertikalbegrünung veröffentlicht.Über drei Jahre erarbeitete eine Fachgruppe des Austrian Standards International (ASI) u.a. mit Experten des Verbands für Bauwerksbegrünung (VfB) an der neuen ÖNORM. Dabei wurden langjährige Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen und entsprechende Mindeststandards für Fassadenbegrünungen erstellt. Die ÖNORM L1136 definiert Bauweisen, Instandhaltung, Wartung und Pflege von Vertikalbegrünungen im Außenraum sowie die Anwendung von Baustoffen und Pflanzen. Sie umfasst folgende Kategorien von Fassadenbegrünungen:bodengebundene Vertikalbegrünung mit Selbstklimmern oder mit Kletterpflanzen und Rankhilfentroggebundene Vertikalbegrünungwandgebundene Vertikalbegrünung mit teilflächigen oder vollflächigen Vegetationsträgern“Ziel der neuen ÖNORM ist die Errichtung und Erhaltung ganzjähriger, nachhaltiger Begrünung von Fassadenflächen unter Berücksichtigung von Jahreszeiten, geografischer und klimatischer Lage sowie dem Begrünungsziel“ erklärt VfB-Fachausschussleiter Ing. Stefan Brunnauer. Die Norm kann auf Begrünungen von Pergolen, Trockensteinmauern, Gabionen, Lärmschutzwänden und freitragenden Konstruktionen angewendet werden. Der Anwendungsbereich schließt zudem Steilwände mit einer Neigung von 30 bis 150 Grad mit ein.Auf eine klimafitte Zukunft bauen „Nationale und internationale Standards können wesentlich zur Erreichung der Klimaziele beitragen, besonders im Baubereich. Gebäude machen ein Drittel des Gesamtenergiebedarfs aus und sind somit wichtiger Bestandteil der Klimastrategie.“ betont ASI-Direktorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha und hofft, dass das vorhandene Expertenwissen als Schutzschild gegen die globale Klimaerwärmung strategisch besser eingesetzt wird.Mit den richtigen Strategien und gezielten baulichen Maßnahmen können Gebäude den Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken. Dazu zählt auch die Begrünung von Fassaden. Vertikalbegrünungen können Umwelt und Gebäude im Vergleich zu unbegrünten Bauwerken in vielerlei Hinsicht maßgeblich beeinflussen:Verbesserung des Mikroklimas und der AufenthaltsqualitätRegenwassermanagement und Entlastung der KanalisationFörderung urbaner BiodiversitätÖkologischer Ausgleich von GrünflächenverlustenBeschattung, Kühlung, Dämmung und Schutz des BaukörpersReduktion des SchallpegelsAktivierung ungenutzter, urbaner Flächen als multifunktionale Oberflächen*Das Innovationslabor GRÜNSTATTGRAU wurde im Rahmen des BMK-Programms „Stadt der Zukunft“ initiiert, um Kooperationen und Synergien im Forschungsbereich „Grüne Stadt“ zu unterstützen.Gültige ÖNORM für Fassadenbegrünungerhältlich ab 1. April 2021 Zur ÖNORM L1136
Rückfragen & Kontakt:
GRÜNSTATTGRAU Forschungs- und Innovationslabor www.gruenstattgrau.at

Förderaktion „Solaranlagen“ geht in die Verlängerung

Der Klima- und Energiefonds fördert Solaranlagen in privaten Haushalten mit weiteren 0,4 Mio. Euro.

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