BAU

Nachhaltiges Bauen liegt voll im Trend. Rund um den Globus steigt die Nachfrage nach ökologischen und effizienten Baulösungen. Ob Passivhaus oder Vollholz, ob Hanfdämmplatten oder Plusenergiehäuser – die  Bauindustrie liefert bereits passende Lösungen für verschiedene Arten von ökologischen und nachhaltigen Gebäudekonzepten.

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Foto: Konrad Scheiber (Geschäftsführer Quality Austria), Alexander Woidich (Vorsitzender der Jury), Matthias Kratky (Qualitäts-Talent 2019) © Georges Schneider

Champions und Talente im Qualitätsmanagement gesucht

Auf Initiative der Österreichischen Vereinigung für Qualitätssicherung (ÖVQ) sucht die Quality Austria jährlich die „Qualitäts-Champions“ und „Qualitäts-Talente“ des Landes. Am kostenlosen Wettbewerb können alle im Qualitätsmanagement tätigen bzw. daran interessierten Personen teilnehmen. Auf die besten eingereichten Projekte und Ideen warten mediales Echo, Sach- und Geldpreise und eine feierliche Ehrung im Rahmen des qualityaustria Forums in Salzburg. Die Einreichfrist läuft noch bis 15. Oktober 2021.
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Foto: Bodenverbrauch

WWF: Böden schützen und zerstörte Naturjuwele wiederherstellen

Flächenfraß ist ein starker Treiber von Klimakrise und Artensterben - der WWF fordert einen Stopp der ungebremst zunehmenden Verbauung und die Festlegung von zehn Prozent der Staatsfläche Österreichs als strenge Schutzgebiete.
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Foto: Bau-Energie-Umwelt-Cluster, ecoplus

Bau.Energie.Umwelt Cluster feiert 20. Geburtstag

Seit 2001 führt Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus den Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich – ein Branchennetzwerk für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen, Sanieren und Wohnen. Nun feiert der Cluster seinen 20. Geburtstag.
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Infografik: Haussanierung Einsparung Heizkosten

Programm „Mustersanierung“ fördert CO2-Reduktion im Gebäudesektor

Um zu zeigen, wie eine deutliche Reduktion von Energiebedarf und CO2-Emissionen erreicht werden können, fördert der Klima- und Energiefonds in Österreich Best-Practice-Sanierungen mit 1,5 Mio. Euro, dotiert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK).
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Foto: Fassadenbegrünung

Neue Norm für Fassadenbegrünung

Qualitätssicherung und Mindeststandard: die neue ÖNORM L1136 für Fassadenbegrünung legt Grundsätze und Anforderungen für die vertikale Begrünung von Bauwerken fest. Bauwerksbegrünung dient als Schutz für Gebäude und bringt vielfältige Vorteile für Städte, Klima sowie Umwelt und steigert das Wohlbefinden der Bevölkerung. Im Bereich der Bauwerksbegrünung gibt es mit den ÖNORMEN für Dach- und Innenraumbegrünung bereits etablierte Standards, die bei Umsetzungsprojekten zu beachten sind. Für eine qualitätssichere Umsetzung begrünter Fassaden wurde nun mit der ÖNORM L1136 die europaweit erste Norm für Vertikalbegrünung veröffentlicht.Über drei Jahre erarbeitete eine Fachgruppe des Austrian Standards International (ASI) u.a. mit Experten des Verbands für Bauwerksbegrünung (VfB) an der neuen ÖNORM. Dabei wurden langjährige Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen und entsprechende Mindeststandards für Fassadenbegrünungen erstellt. Die ÖNORM L1136 definiert Bauweisen, Instandhaltung, Wartung und Pflege von Vertikalbegrünungen im Außenraum sowie die Anwendung von Baustoffen und Pflanzen. Sie umfasst folgende Kategorien von Fassadenbegrünungen:bodengebundene Vertikalbegrünung mit Selbstklimmern oder mit Kletterpflanzen und Rankhilfentroggebundene Vertikalbegrünungwandgebundene Vertikalbegrünung mit teilflächigen oder vollflächigen Vegetationsträgern"Ziel der neuen ÖNORM ist die Errichtung und Erhaltung ganzjähriger, nachhaltiger Begrünung von Fassadenflächen unter Berücksichtigung von Jahreszeiten, geografischer und klimatischer Lage sowie dem Begrünungsziel" erklärt VfB-Fachausschussleiter Ing. Stefan Brunnauer. Die Norm kann auf Begrünungen von Pergolen, Trockensteinmauern, Gabionen, Lärmschutzwänden und freitragenden Konstruktionen angewendet werden. Der Anwendungsbereich schließt zudem Steilwände mit einer Neigung von 30 bis 150 Grad mit ein.Auf eine klimafitte Zukunft bauen "Nationale und internationale Standards können wesentlich zur Erreichung der Klimaziele beitragen, besonders im Baubereich. Gebäude machen ein Drittel des Gesamtenergiebedarfs aus und sind somit wichtiger Bestandteil der Klimastrategie." betont ASI-Direktorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha und hofft, dass das vorhandene Expertenwissen als Schutzschild gegen die globale Klimaerwärmung strategisch besser eingesetzt wird.Mit den richtigen Strategien und gezielten baulichen Maßnahmen können Gebäude den Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken. Dazu zählt auch die Begrünung von Fassaden. Vertikalbegrünungen können Umwelt und Gebäude im Vergleich zu unbegrünten Bauwerken in vielerlei Hinsicht maßgeblich beeinflussen:Verbesserung des Mikroklimas und der AufenthaltsqualitätRegenwassermanagement und Entlastung der KanalisationFörderung urbaner BiodiversitätÖkologischer Ausgleich von GrünflächenverlustenBeschattung, Kühlung, Dämmung und Schutz des BaukörpersReduktion des SchallpegelsAktivierung ungenutzter, urbaner Flächen als multifunktionale Oberflächen*Das Innovationslabor GRÜNSTATTGRAU wurde im Rahmen des BMK-Programms „Stadt der Zukunft“ initiiert, um Kooperationen und Synergien im Forschungsbereich „Grüne Stadt“ zu unterstützen.Gültige ÖNORM für Fassadenbegrünungerhältlich ab 1. April 2021 Zur ÖNORM L1136 Rückfragen & Kontakt: GRÜNSTATTGRAU Forschungs- und Innovationslabor www.gruenstattgrau.at
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Foto: UMWELT JOURNAL Reichweiten online & Social Media 2021

UMWELT JOURNAL Mediadaten 2021

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