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Nachhaltiges Bauen liegt voll im Trend. Rund um den Globus steigt die Nachfrage nach ökologischen und effizienten Baulösungen. Ob Passivhaus oder Vollholz, ob Hanfdämmplatten oder Plusenergiehäuser – die  Bauindustrie liefert bereits passende Lösungen für verschiedene Arten von ökologischen und nachhaltigen Gebäudekonzepten.

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Infografik: Haussanierung Einsparung Heizkosten

Programm „Mustersanierung“ fördert CO2-Reduktion im Gebäudesektor

Um zu zeigen, wie eine deutliche Reduktion von Energiebedarf und CO2-Emissionen erreicht werden können, fördert der Klima- und Energiefonds in Österreich Best-Practice-Sanierungen mit 1,5 Mio. Euro, dotiert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK).
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Foto: Fassadenbegrünung

Neue Norm für Fassadenbegrünung

Qualitätssicherung und Mindeststandard: die neue ÖNORM L1136 für Fassadenbegrünung legt Grundsätze und Anforderungen für die vertikale Begrünung von Bauwerken fest. Bauwerksbegrünung dient als Schutz für Gebäude und bringt vielfältige Vorteile für Städte, Klima sowie Umwelt und steigert das Wohlbefinden der Bevölkerung. Im Bereich der Bauwerksbegrünung gibt es mit den ÖNORMEN für Dach- und Innenraumbegrünung bereits etablierte Standards, die bei Umsetzungsprojekten zu beachten sind. Für eine qualitätssichere Umsetzung begrünter Fassaden wurde nun mit der ÖNORM L1136 die europaweit erste Norm für Vertikalbegrünung veröffentlicht.Über drei Jahre erarbeitete eine Fachgruppe des Austrian Standards International (ASI) u.a. mit Experten des Verbands für Bauwerksbegrünung (VfB) an der neuen ÖNORM. Dabei wurden langjährige Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen und entsprechende Mindeststandards für Fassadenbegrünungen erstellt. Die ÖNORM L1136 definiert Bauweisen, Instandhaltung, Wartung und Pflege von Vertikalbegrünungen im Außenraum sowie die Anwendung von Baustoffen und Pflanzen. Sie umfasst folgende Kategorien von Fassadenbegrünungen:bodengebundene Vertikalbegrünung mit Selbstklimmern oder mit Kletterpflanzen und Rankhilfentroggebundene Vertikalbegrünungwandgebundene Vertikalbegrünung mit teilflächigen oder vollflächigen Vegetationsträgern"Ziel der neuen ÖNORM ist die Errichtung und Erhaltung ganzjähriger, nachhaltiger Begrünung von Fassadenflächen unter Berücksichtigung von Jahreszeiten, geografischer und klimatischer Lage sowie dem Begrünungsziel" erklärt VfB-Fachausschussleiter Ing. Stefan Brunnauer. Die Norm kann auf Begrünungen von Pergolen, Trockensteinmauern, Gabionen, Lärmschutzwänden und freitragenden Konstruktionen angewendet werden. Der Anwendungsbereich schließt zudem Steilwände mit einer Neigung von 30 bis 150 Grad mit ein.Auf eine klimafitte Zukunft bauen "Nationale und internationale Standards können wesentlich zur Erreichung der Klimaziele beitragen, besonders im Baubereich. Gebäude machen ein Drittel des Gesamtenergiebedarfs aus und sind somit wichtiger Bestandteil der Klimastrategie." betont ASI-Direktorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha und hofft, dass das vorhandene Expertenwissen als Schutzschild gegen die globale Klimaerwärmung strategisch besser eingesetzt wird.Mit den richtigen Strategien und gezielten baulichen Maßnahmen können Gebäude den Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken. Dazu zählt auch die Begrünung von Fassaden. Vertikalbegrünungen können Umwelt und Gebäude im Vergleich zu unbegrünten Bauwerken in vielerlei Hinsicht maßgeblich beeinflussen:Verbesserung des Mikroklimas und der AufenthaltsqualitätRegenwassermanagement und Entlastung der KanalisationFörderung urbaner BiodiversitätÖkologischer Ausgleich von GrünflächenverlustenBeschattung, Kühlung, Dämmung und Schutz des BaukörpersReduktion des SchallpegelsAktivierung ungenutzter, urbaner Flächen als multifunktionale Oberflächen*Das Innovationslabor GRÜNSTATTGRAU wurde im Rahmen des BMK-Programms „Stadt der Zukunft“ initiiert, um Kooperationen und Synergien im Forschungsbereich „Grüne Stadt“ zu unterstützen.Gültige ÖNORM für Fassadenbegrünungerhältlich ab 1. April 2021 Zur ÖNORM L1136 Rückfragen & Kontakt: GRÜNSTATTGRAU Forschungs- und Innovationslabor www.gruenstattgrau.at
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Foto: UMWELT JOURNAL Reichweiten online & Social Media 2021

UMWELT JOURNAL Mediadaten 2021

Das Fachmagazin UMWELT JOURNAL bietet Kunden vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Anliegen. Klassische Anzeigen und Inserate, Advertorials, Interviews, Artikel und Berichte, Fallstudien und vieles mehr finden über unsere Portale und Kanäle von Print über online, Social Media und Newsletter direkt zu ihren Kunden. Lesen Sie dazu unsere Mediadaten 2021.
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Foto: Bodenverbrauch Hausbau

Trotz Klimawandel: Österreicher halten dem Einfamilienhaus die Treue

Trotz Klimawandel und zunehmendem Bodenverbrauch sind 68 % der Österreicher gegen ein Neubauverbot von Einfamilienhäusern. Förderungen für den Erhalt bestehender Häuser und Entwicklung ländlicher Regionen gelten als Alternative.
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Neue Kläranlage für Gerasdorf

Neue Kläranlage für Gerasdorf

Die Stadt Gerasdorf in Niederösterreich erhält eine neue Kläranlage. Das Familienunternehmen Kovanda setzt den Bodenaushub, das Fundament und die Basisarbeiten für das neue Klärbecken um.
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Foto: UMWELT JOURNAL 1/2021 Cover

UMWELT JOURNAL 1/2021 ist erschienen

Das UMWELT JOURNAL 1/2021 ist erschienen mit folgenden Themen: Wassertechnik, Wirtschaft, Klimawandel, Mercosur, Green Logistics, Mobilität, Recycling, Standards, Green Finance, Ausbildungen, Seminare, Sonderausgaben und Specials.
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