ABFALLWIRTSCHAFT

Österreich zählt zu den Musterländern in der Abfallsammlung und -behandlung. Doch die Idee eines geschlossenen Kreislaufwirtschaftssystems in dem Ressourcenströme ohne hohes Aufkommen von Abfällen und Entsorgungsmaterialien auskommen bedingt nun neue Konzepte und vor allem technologische und systemische Innovationen.

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Sammeln Glas Foto: ARA / Lukas Maximilian

Österreichs Glassammlung zeigt sich krisenfest

Abfallwirtschaft und Glasrecycling sind systemrelevant. Sie leisten unverzichtbare Dienste für Sauberkeit und Hygiene im öffentlichen Raum. 127.000 Tonnen Altglas wurden im 1. Halbjahr 2020 gesammelt. Angesichts der COVID-19-Pandemie gilt es, die Weichen möglichst rasch Richtung Circular Economy zu stellen. Für die Gesundheit der Menschen, eine intakte Umwelt und eine starke Wirtschaft.
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Foto: Christian Abl - ÖPG - Stefanie Starz

ÖPG kritisiert 10-Punkte-Plan der WKO für die Kreislaufwirtschaft

Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft kritisiert den Zehn-Punkte-Plan der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) für die heimische Kreislaufwirtschaft. Dieses werfe unnötig Kosten zulasten der Konsumenten auf und sei keine Lösung des eigentlichen Problems: Engpässe bei den Kapazitäten im Recycling.
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Foto: Werner Knausz, ARA Vorstand © Werner Streitfelder

ARA sieht 10-Punkte-Plan der Wirtschaft als „Jahrhundertchance“

„Die österreichische Bundesregierung hat jetzt die Jahrhundertchance, mit einem umfassenden, ganzheitlichen Konzept zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft Vorbild für ganz Europa in Sachen Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung zu werden“, kommentiert der Vorstand der Altstoff Recycling Austria AG (ARA), Werner Knausz, den von der WKO vorgelegten 10-Punkte-Plan zur Kreislaufwirtschaft.
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Foto: Rainer Will Geschäftsführer Handelsverband © Handelsverband Stephan Doleschal

Handelsverband: Pfandsystem schwächt ländliche Nahversorgung

Der Handelsverband unterstützt den 10-Punkte-Plan für eine alltagstaugliche Kreislaufwirtschaft der Wirtschaft in Österreich. Das Konzept sei nicht nur volkswirtschaftlich kostengünstiger als alle alternativen Modelle, es vermeide auch eine weitere Belastung der Konsumenten und erfülle darüber hinaus alle abfallpolitischen Zielvorgaben.
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Foto: Greenpeace, Wiener Linien - Müllsammlung 2018 (c) Mitja Kobal, Greenpeace

EU-Plastiksteuer: Hoher Kunststoffverbrauch kommt Österreich teuer

Anlässlich der geplanten EU-weiten Plastiksteuer macht Greenpeace auf die überdurchschnittlich hohe Menge Kunststoffmüll pro Kopf in Österreich im EU-Vergleich aufmerksam. Jedes Jahr fallen hierzulande laut EU-Statistik pro Kopf 42 Kilogramm Plastikmüll an. Das sind 24 Prozent mehr als der europäische Schnitt.
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Foto: Einwegpfand auf Kunststoff-Flaschen

GLOBAL 2000 kritisiert Blockade der Wirtschaftskammer gegen Pfandsystem

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert die Blockadehaltung der WKO bei der Einführung eines Pfandsystems: „Wenn wir jetzt kein Pfandsystem einführen, dann verpassen wir die ökologisch und wirtschaftliche beste Option für Österreich. Das wäre ein Schuss ins Knie für eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft. Bei genauerem Hinsehen erweist sich der Zehn-Punkte-Plan als Ablenkungsmanöver der WKO, das ernsthafte Lösungen verhindern soll.“ betont GLOBAL 2000-Ressourcensprecherin Lena Steger.
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