Juli bringt erneut Schub bei den Energiepreisen

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Die Energiepreise für österreichische Haushalte lagen im Juli um 13,7 % über dem Vorjahresniveau und setzten damit ihren Trend nach oben fort. Die Inflation lag in diesem Zeitraum bei 2,9 %. Die Energiepreise blieben damit weiterhin ein zentraler Preistreiber. Besonders trifft dies auf Treibstoffe, aber auch Heizöl zu. Im Vergleich zum Vormonat Juni stieg der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) um 2,2 %, die allgemeine Teuerung lag auch hier mit 0,3 % deutlich niedriger. Zuletzt lag die monatliche Preissteigerung im März (2,1 %) über der 2 %-Marke.

Treibstoffe treiben den Energiepreisindex, mit zunehmender Elektrifizierung der Mobilität wird ihre Bedeutung sinken

Treibstoffe haben auf Grund ihres hohen Gewichts bei der Berechnung des Österreichischen Energiepreisindex große Bedeutung für dessen Entwicklung. Dies wird sich zukünftig deutlich verändern, denn der Weg in Richtung E-Mobilität ist vorgezeichnet“, analysiert Herbert Lechner, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Zwar ist der Bestand nach wie vor massiv von Verbrennern dominiert und nur 1,2 % der Fahrzeuge sind vollelektrisch. „Der Trend ist jedoch eindeutig und zeigt in Richtung batterieelektrische Fahrzeuge. Seit 2017 verzeichnen Diesel-PKWs deutliche Marktverluste, von denen kurzzeitig Benziner profitierten – mittlerweile zeigen aber auch deren Neuzulassungen nach unten. Dagegen wurden in den ersten sieben Monaten 2021 mehr reine Elektroautos zugelassen als im gesamten Jahr 2020. Und Politik und große Player der Automobilhersteller treiben diese Entwicklung weiter“, betont Lechner.

Alle Energieträger im Detail und entsprechende Grafiken finden Sie auf der Presseseite der Österreichischen Energieagentur.

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