Bundesjugendvertretung startet Klimakampagne

Foto: Klimawandel

Die Bundesjugendvertretung (BJV) legt in den kommenden Monaten einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Klima und startet dazu die Kampagne #timeforchange.

Wien (OTS) – Mit #timeforchange setzt sich die BJV für Veränderungen ein, die aus Sicht junger Menschen jetzt Priorität haben müssen. Der Fokus liegt dabei auf Mobilität, Energie, Konsum und Beteiligung junger Menschen. „Klimapolitik darf nicht ohne junge Menschen passieren. Sie haben viele konkrete Ideen und Vorstellungen. Das zeigen wir mit unserer Kampagne auf“, betont BJV-Vorsitzender Jakob Ulbrich.

„Die Entwicklungen rund um das Coronavirus und die Beschränkungen bei Verkehr und Konsum haben den negativen Folgen der Klimakrise kurzfristig eine leichte Bremse beschert. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Klimabereich dringenden Handlungsbedarf gibt. Die Politik darf jetzt nicht die Augen vor der Klimakrise schließen“, erklärt BJV-Vorsitzende Isabella Steger zum Kampagnenstart.

Im Rahmen der Kampagne werden in den kommenden Monaten praktische Infos für JugendarbeiterInnen zur Verfügung gestellt, junge Menschen bei ihren Projektideen unterstützt und Klima-Post gesammelt. Highlights werden ein eigener Klimapreis für Jugendliche und eine große Dialogveranstaltung für Jugend und Politik sein. Ein wesentliches Ziel ist es, dass Jugendliche ihre Forderungen an PolitikerInnen herantragen können und der Austausch zwischen Jugend und Politik zu Klimathemen gefördert wird.

Die Kampagne wird federführend von der BJV und der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ) unter Einbindung weiterer Mitgliedsorganisationen und NetzwerkpartnerInnen der BJV durchgeführt.

Hintergrund und Forderungen

„Unsere Aufgabe ist es, mit Jugendlichen gemeinsam an einer zukunftsfähigen Welt zu bauen“, erklärt Magdalena Bachleitner, ehrenamtliche Vorsitzende der KJÖ, und weiter: „Bei #timeforchange setzen wir auf Jugendliche und ihre Ideen für eine zukunftsfähige Welt. Das Projekt ist eine ideale Gelegenheit, jungen Menschen verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie sich in die politische Diskussion rund um den Klimaschutz einmischen können.“

„Wir wollen Veränderung, deshalb heißt es jetzt #timeforchange. Die Politik muss endlich einen grundlegenden Wandel in Klimafragen herbeiführen“, erklärt BJV-Vorsitzender Ulbrich.

Vorsitzende Steger betont: „Damit wir die Klimakrise gemeinsam bewältigen können, brauchen wir saubere und leistbare Energie, bessere Regeln für Industrie und Handel, gute Öffis und bessere Anbindungen am Land. Es ist höchste Zeit für eine starke Klimapolitik, die junge Menschen miteinbezieht und die ausreichend finanziert ist. Hier ist die Politik gefordert!“

Sujets und Schwerpunkte

Die vier Kampagnensujets greifen die Schwerpunkte Mobilität, Konsum, Energie und Beteiligung auf: „Wenn unsere Smartphones die Erde aufheizen, junge Menschen am Land stundenlang auf den nächsten Bus warten müssen, unsere Kleidung das Klima zerstört und junge Menschen bei Klimapolitik nicht mitreden dürfen, dann läuft etwas verkehrt“, fasst Ulbrich zusammen.

Alle Infos zu den Aktivitäten gibt es auf der Kampagnenwebsite www.timeforchange.world

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