APG sieht Salzburgleitung als Schlüssel für sichere Stromversorgung und Energiewende

Grafik: APG Übertragungsnetz 2019

Für die sichere Stromversorgung aller Österreicherinnen und Österreicher sowie für das Erreichen der Klimaziele ist ein starkes Stromnetz unabdingbar. Dabei ist die Salzburgleitung das „Schlüssel-Infrastrukturprojekt“. Sie schafft die Voraussetzungen, um Österreich und Salzburg sicher und leistbar mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Mit der Inbetriebnahme der Salzburgleitung werden elementare Säulen eines zukünftigen Stromsystems geschaffen: CO2-freie Stromversorgung für Wirtschaft und Industrie, preisgünstiger Strom für Menschen und Betriebe sowie eine vollständige Dekarbonisierung des Landes.

„Das Fehlen der Salzburgleitung gefährdet schon heute den sicheren Netzbetrieb und erfordert kostenintensive Notmaßnahmen von rd. 10 Mio. € pro Monat. Eine weitere Verzögerung der Salzburgleitung gefährdet die sichere Stromversorgung Salzburgs und Österreichs, schadet dem Wirtschaftsstandort bzw macht die Energiewende und somit die Dekarbonisierung Österreichs unmöglich. Die MitarbeiterInnen der APG arbeiten mit voller Verantwortung und mit ihrem ganzen Einsatz dafür, den Zeitplan für die Inbetriebnahme der Salzburgleitung einzuhalten“ betont Projektsprecher Fritz Wöber. Aktuell werden 200 direkte Arbeitsplätze auf den Baustellen der APG im Bundesland Salzburg gesichert.

Gerade jetzt ist es auch besonders wichtig, dass Investitionen in Infrastruktur rasch umgesetzt werden. In der Corona-Krise ist jeder Euro, der investiert wird, ein Konjunktur-Turbo für Österreichs Wirtschaft. Für die Salzburgleitung werden rund 890 Millionen Euro investiert, womit in Österreich rund 7.000 Arbeitsplätze und alleine in Salzburg rund 2.250 Arbeitsplätze gesichert werden.

Über Austrian Power Grid (APG)

Austrian Power Grid (APG) ist Österreichs unabhängiger Stromnetzbetreiber, der das über überregionale Stromtransportnetz steuert und verantwortet. Die Infrastruktur der APG sichert die Stromversorgung Österreichs und ist somit die Lebensader Österreichs, der Bevölkerung und seiner Unternehmen. Das APG-Netz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.400 km, welches das Unternehmen mit einem Team von rund 600 Spezialistinnen und Spezialisten betreibt, instand hält und laufend den steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft anpasst. Die Kapazitäten des Stromnetzes der APG sind die Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Mitarbeiter entwickeln die geeigneten Marktprodukte, beherrschen die Physik und garantieren Sicherheit und Effizienz für Österreich. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 350 Millionen Euro für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur 2020 gibt APG der heimischen Bauindustrie einen kräftigen Impuls. Insgesamt wird APG rund 2,9 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren in den Netzaus- und Umbau investieren. Das sind rund 16 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Euro, die die E-Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren in den Netzausbau investieren wird. Beim Sustainable Brand Rating 2020 wird APG in der Kategorie Versorgungs-Infrastruktur auf Platz eins gewählt, im Gesamtrating der Kategorie Investment auf Platz zwei.

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