Klimaschutz in den Lehrplänen

Foto: Klassenzimmer

Wien (PK) – Im Unterrichtsausschuss des österreichischen Parlaments debattierten die Abgeordneten über eine Reihe von Entschließungsanträgen der Opposition zu verschiedenen Themen. Der Ausschuss fasste zudem eine Entschließung für die Verankerung von Klimaschutz in den Lehrplänen.

Klimaschutz soll in Lehrplänen verankert werden

Die SPÖ will Klima-, Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit stärker in den Lehrplänen verankert und implementiert wissen (145/A(E)). Die aktuell gültigen Lehrpläne sollen auf Klimabildung geprüft und eventuelle Lücken geschlossen werden, so die Antragstellerinnen. Klimabildung an Schulen sei eine große Forderung von „Fridays for Future“, sagte Eva-Maria Holzleitner (SPÖ). Diese ernst zu nehmen sei wichtig.

Der Antrag konnte zwar keine Mehrheit finden, ÖVP, Grüne, SPÖ und NEOS nahmen ihn aber zum Anlass, einen eigenen Antrag mit geringfügig abgeändertem Text einzubringen, der einstimmig angenommen wurde. Man wolle damit zeigen, dass die Initiative im Regierungsprogramm bereits vereinbart war, sagte Sibylle Hamann (Grüne). Martina Kaufmann (ÖVP) ergänzte, dass die Lehrplanrevision bereits laufe. Für Martina Künsberg Sarre (NEOS) ist jeder Beitrag, das Thema Klimaschutz an die Schulen zu bringen, wichtig. Weitere Schritte, wie Klimaschutz-Beauftragte an jeder Schule, wären für sie wünschenswert.

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