Huawei, Universität Wien und Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel arbeiten zusammen

Foto: Neusiedler See

Huawei Österreich unterstützt mit intelligenter Technologie ein Forschungsvorhaben im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel und fördert damit Erkenntnisse für Umwelt- und Artenschutz. Huawei Österreich, die Universität Wien und der Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel haben einen neuen Kooperationsvertrag abgeschlossen: Gemeinsam entwickeln sie ein Forschungsprojekt am Neusiedler See und setzten dieses mit der NGO Rainforest Connection um. Ziel der Kooperation ist es, mit Hilfe von smarten Technologien und künstlicher Intelligenz die Vogelwelt im Schilfgürtel des Neusiedler Sees zu erforschen und aus den Ergebnissen geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Die offizielle Vertragsunterzeichnung fand im Botanischen Garten der Universität Wien statt.

Bedrohte Artenvielfalt
Mit einer Gesamtfläche von 320 km2 ist der Neusiedler See der größte See Österreichs. Mehr als die Hälfte der Fläche des westlichsten Steppensees des eurasischen Kontinents macht der 180 km2 große Schilfgürtel aus. „Die Landschaft im Seewinkel ist außergewöhnlich – man findet sie so kein zweites Mal in Österreich. Der Schilfgürtel im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel ist der natürliche Lebensraum von verschiedensten Vogel-, Insekten- und Amphibienarten und seit der Ernennung zum Nationalpark auch unter Schutz gestellt“, erklärt DI Johannes Ehrenfeldner, Direktor des Nationalparks. Aufgrund des voranschreitenden Klimawandels und immer extremeren Wetterbedingungen ist die Artenvielfalt am Neusiedler See allerdings massiv bedroht. Heißere und trockenere Sommer beeinflussen den Wasserstand und damit auch den für die Umwelt wichtigen Schilfgürtel. „Durch die veränderte hydrologische Dynamik des Sees sind nicht nur negative Auswirkungen auf den Zustand des Schilfgürtels, sondern auch auf seine Artenvielfalt zu erwarten“, so Dr. Christian H. Schulze vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung an der Universität Wien. „Wir wollen gemeinsam mit Huawei Österreich ein Forschungsprojekt starten, um die Auswirkungen des Klimawandels auf dieses Gebiet näher zu Erforschen und adäquate Maßnahmen für den Schutz der Arten dieses sensiblen Ökosystems zu entwickeln.

Technologie und künstliche Intelligenz für den Umwelt- und Naturschutz
Gemeinsam mit der NGO Rainforest Connection (RFCx) arbeitet Huawei international schon an einigen Naturschutzprojekten: Vor der Küste Irlands werden Wale beobachtet und geschützt, in chilenischen Wäldern setzt sich Huawei für den Schutz des stark bedrohten Darwin-Fuchs ein. Jetzt hat das internationale Technologieunternehmen gemeinsam mit der RFCx und dem Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel auch in Österreich einen Vertrag zum gemeinsamen Umweltschutz unterzeichnet. In Kooperation mit der Universität Wien wird der Nationalpark zum Forschungsmittelpunkt des Projekts. Ähnlich wie bei den schon bestehenden Umweltschutzprojekten von RFCx und Huawei kommen modernste Technologien von Huawei für die Datensammlung und eine effiziente Auswertung zum Einsatz. „Wir freuen uns, dass wir nun auch in Österreich ein so wichtiges Thema wie den Schutz der Artenvielfalt und Umwelt aktiv mitgestalten können“, freut sich Willi Song, Vorstandsvorsitzender von Huawei Technologies für Tschechien, Österreich und die Slowakei. „Dass unsere Technologie einen positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft und Umwelt ausüben kann, wollen wir nicht nur mit diesem sondern auch mit vielen anderen weltweiten Projekten zeigen – von Umweltschutz bis hin zur sozialen Förderung – Technologie soll Vorteile für alle bringen.

Nähere Informationen zu aktuellen Projekten von Huawei finden Sie unter: https://www.huawei.com/en/tech4all

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