Entfall der Erneuerbaren Förderpauschale für 2022

Foto: Erneuerbaren Förderbeitrag für 2022 entfällt

Neben dem Erneuerbaren-Förderbeitrag soll nun ab Jänner auch die Förderbeitragspauschale für Erneuerbare Energie in Österreich im Jahr 2022 entfallen. Damit wird die Jahresstromrechnung für einen durchschnittlichen Haushalt um rund 120 Euro (inkl. MwSt.) reduziert. Die Streichung der Ökostrompauschale zur Entlastung der Haushalte war schon seit längerer Zeit von der Arbeiterkammer und der SPÖ gefordert worden. Steigende Energiepreise werden in der nächsten Jahren zu hohen Belastungen für Energiekunden führen. Deshalb hat sich die AK für weitere sofortige und längerfristige Maßnahmen für leistbare Energie eingesetzt. Nach dem Erneuerbaren- Förderbeitrag wird nun auch die Förderbeitragspauschale im Jahr 2022 entfallen – ein Vorhaben, auf das die AK gedrängt hatte.

Aufgrund der steigenden Energiepreise hat die österreichische Abwicklungsstelle für die Förderung von Ökostrom (OeMAG) letztes Jahr mehr eingenommen, als sie für die Förderungen von Ökostromanlagen ausgeben musste. Aber derzeit ist es nicht möglich, große Geldbeträge ohne Verluste zu veranlagen. Die Einhebung der Erneuerbaren-Pauschale hätte noch einmal 350 Mio. Euro in die Kassa der OeMAG gespült. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es sich beim Erneuerbaren-Förderbeitrag und der Erneuerbaren-Förderpauschale um Mittel handelt, die von den StromkundInnen zu zahlen sind – überwiegend von den privaten Haushalten. Anstatt diese Finanzmittel mit Verlust anzulegen, ist es sinnvoller, auf die zusätzliche Einhebung der Erneuerbaren-Förderpauschale für das Jahr 2022 zu verzichten.

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