Einwegpfand als wesentliche Säule der Kreislaufwirtschaft

Foto: Einwegpfand auf Kunststoff-Flaschen

Im Sinne einer ökologischen Kreislaufwirtschaft unterstützen Abfallverbände in Österreich die Einführung von Pfand auf Einweggetränkeflaschen und -dosen. Auch der Oö. Landtag hat bereits 2019 einen diesbezüglichen Beschluss gefasst.

Nichtsdestotrotz müsse eine ganzheitliche Lösung geschaffen werden, um die kleinen Geschäfte und Greissler in den Städten und ländlich strukturierten Regionen nicht zu benachteiligen und wirtschaftlich zu überfordern, sagt Bgm. Roland Wohlmuth, Vorsitzender des OÖ. Landesabfallverbandes.

Der Beschluss im Ministerrat für das Einwegpfand sei ein großer Schritt in Richtung Umwelt- und Ressourcenschonung. Das Einwegpfand stelle neben der Herstellerverantwortung, überwiegend recyclebare Produkte zu erzeugen und einer nachhaltigen Konsumentenverantwortung, eine wesentliche Säule der Kreislaufwirtschaft dar.

Vor allem jener Schritt, die Angebote für Mehrweggetränkeflaschen verpflichtend auszubauen, sei ein richtiger, wenn auch die kleinen Flaschen bis 0,5 l noch ausgenommen sind. Die Umsetzung bis zum Jahr 2025 biete eine ausreichende Vorlaufzeit und gewähre zudem auch größere Planungssicherheit.

Im Sinne einer ökologischen Kreislaufwirtschaft unterstützen wir die Einführung von Pfand auf Einweggetränkeflaschen und -dosen. Auch der Oö. Landtag hat bereits 2019 einen diesbezüglichen Beschluss gefasst. Nichtsdestotrotz muss eine ganzheitliche Lösung geschaffen werden, um die kleinen Geschäfte und Greissler in den Städten und ländlich strukturierten Regionen nicht zu benachteiligen und wirtschaftlich zu überfordern“, so Bgm. Roland Wohlmuth, Vorsitzender des OÖ. Landesabfallverbandes.

Daher sollen auch entsprechende Rücknahmestellen in den Altstoffsammelzentren, speziell in ländlichen Regionen, angeboten werden. Besonders dort, wo die Konsumenten bisher bereits die Möglichkeit der getrennten Entsorgung von Kunststoff- und Metallverpackungen im ASZ angenommen haben. Aus Sicht der OÖ. Umwelt Profis sei die Einbindung der Altstoffsammelzentren in das Pfandrücknahmesystem ein essenzieller Aspekt. Die geplante finanzielle Unterstützung des Ministeriums für den Ankauf von Rücknahmeautomaten bzw. Rücknahmestellen sollte daher allen Dienstleistern angeboten werden. Eine Lösung über Pfandautomaten oder Ähnliches in den ASZ würde somit auch Vorteile für kleine Greissler und Geschäfte mit sich bringen.

Rückfragen & Kontakt:

OÖ. Landesabfallverband
Vorsitzender Bgm. Roland Wohlmuth
E: roland.wohlmuth@umweltprofis.at
M: +43 676 845907200

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