Österreich investiert zusätzlich in Trinkwasserversorgung

Foto: Trinkwasser

Österreich hat zusätzliche Geldmittel zur Aufrechterhaltung und zur Verbesserung der Infrastruktur im Bereich Trinkwasser freigegeben. Konkret wurde ein Budget von jährlich 40 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Damit werde ein wesentlicher Beitrag zur Lebens- und Umweltqualität i Österreich geleistet, sagt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig. „Als Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft sind wir ein verlässlicher Finanzierungspartner für viele Trinkwasserprojekte in Österreich – so auch beim künftigen Hochbehälter Henndorf am Wallersee in Salzburg, der derzeit in Arbeit ist“, betont Bundesminister Norbert Totschnig bei der Baustellenbesichtigung mit Bürgermeister Rupert Eder. „Die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Daher wird der Ausbau der regionalen Wasser-Infrastruktur seit Jahrzehnten sowohl von meinem Ressort als auch von den Bundesländern finanziell unterstützt. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Lebensressource Wasser und damit für die Lebens- und Umweltqualität in Österreich. Auch heuer investiert mein Ressort wieder 40 Millionen Euro in die Trinkwasser-Infrastruktur”, so Totschnig.

Im Juni erfolgte der Spatenstich für den neuen Hochbehälter Oberdorf, bis 2025 soll er fertiggestellt werden. Er hat ein Speichervolumen von 1.200m³, das entspricht etwa 6.700 Badewannenfüllungen, und besteht aus zwei Wasserkammern mit je 600 m³ Volumen. Die beiden Wasserkammern weisen einen Innendurchmesser von 14 Metern und eine Innenhöhe von 4,7 Meter auf. Die Gesamtkosten des Hochbehälters belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und werden von Bund, Land und Gemeinde getragen. „Die genehmigten Projekte lösen wichtige Investitionen in den Regionen aus. Ein großer Teil der Aufträge wird erfahrungsgemäß regional vergeben und sichert damit Arbeitsplätze“, ergänzt Totschnig.

Seit 1959 wurden in Österreich insgesamt 14,7 Milliarden Euro in die Trinkwasserversorgung investiert. Damit wurden ca. 79.800 km Trinkwasserleitungen, 2.900 Brunnen, 8.900 Quellfassungen und 7.300 Wasserspeicher mit rund 4,5 Millionen m³ Speichervolumen errichtet. „Wir werden auch in Zukunft in diese wichtige Infrastruktur investieren, um den hohen Standard der Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Da bedeutet: weiterhin Leitungsnetze sanieren, wo dies nötig ist und die besten Projekte gemeinsam mit den Ländern und Gemeinden umsetzen“, so Bundesminister Totschnig.

Weitere Infos unter www.bml.gv.at/wasser

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