Strom-Großhandelspreise klettern weiter in die Höhe

Foto: Strompreisindex

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Juli 2022 gegenüber dem Vormonat um 13,2 %. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres 2021 liegt der ÖSPI um 225,9 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im Juli 2022 einen Stand von 328,89 Punkten.

Der Grundlastpreis (344,52 Indexpunkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 13,2 %. Im Jahresvergleich steigt er um 223,4 %. Der Spitzenlastpreis (295,64 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 13,3 % und im Jahresvergleich ein Plus von 232,3 % auf.

Hier finden Sie die Entwicklung des Österreichischen Strompreisindex der letzten Jahre (Grafik) sowie Informationen zur Methodik des ÖSPI.

Die Zeitreihen zum ÖSPI, getrennt nach Grund- und Spitzenlast, sind auf der Webseite der Österreichischen Energieagentur als pdf zu finden.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Bei Endkonsument:innen teilt sich der Gesamtpreis für Strom hingegen auf die Energiekomponente und auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf. Details bietet diese Grafik.

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