Energiewirtschaft verlängert freiwilligen Abschalteverzicht bis März

Foto: Glühbirne

Ein freiwilliges Maßnahmenpaket der E-Wirtschaft in Österreich zur Dämpfung der stark gestiegenen Strompreise auf sozial schwache Konsumenten kündigt heute, Mittwoch, Michael Strugl, Präsident von Oesterreichs Energie an: „Die Energielieferanten befinden sich derzeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zwischen den Beschaffungspreisen auf den Großmärkten und den Bedürfnissen der Kunden. Gleichzeitig sind sich unsere Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Die Mitglieder von Oesterreichs Energie verlängern daher den freiwilligen Abschalteverzicht in Härtefällen bis Ende März und erhöhen ihre individuellen Ausgaben für Energiearmutsmaßnahmen um mindestens 20 Prozent.“

Peter Weinelt, Obmann des Fachverbands Gas Wärme ergänzt: „Gerade in der kalten Jahreszeit sind Energie und Wärme wichtige Güter. Wir schließen uns als Fachverband Gas Wärme daher den freiwilligen Maßnahmen an.“

Die österreichische E-Wirtschaft ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Neben den von Nationalratsabgeordneten Alois Schroll heute erläuterten gesetzlichen Maßnahmen zu Grundversorgung, Preisänderungen und Ratenzahlungsvereinbarung, ergreift die E-Wirtschaft nun zusätzlich freiwillige Maßnahmen. Der freiwillige Abschaltverzicht der Branche für soziale Härtefälle, der seit 23. Dezember 2021 gilt wir bis Ende März verlängert. Zusätzlich werden die Ausgaben zur Bekämpfung von Energiearmut um 20 Prozent erhöht.

Darüber hinaus stehen die Energieunternehmen bereits seit vielen Jahren in enger Zusammenarbeit mit den wichtigsten Sozialträgern und in Kooperation mit Hilfsorganisationen wie Caritas, Volkshilfe oder Hilfswerk. Verknüpft werden konkrete finanzielle Unterstützungsangebote mit Ratenzahlungsvereinbarungen und Beratung bis zu Angeboten für Gerätetausch. Diese Kooperationen werden fortgesetzt und intensiviert.

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