Vöslauer und WWF: Kooperation für mehr Nachhaltigkeit

Bad Vöslau (OTS) – Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft sind zentrale Aspekte des unternehmerischen Handelns bei der Vöslauer Mineralwasser GmbH. Das niederösterreichische Familienunternehmen ist nicht nur die Nummer 1 am Österreichischen Mineralwassermarkt, sondern auch ein nationaler Leitbetrieb in Sachen Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation WWF Österreich baut Vöslauer sein Engagement noch weiter aus und hat dies mit dem Beitritt zur WWF CLIMATE GROUP und einer Kooperationsvereinbarung schriftlich besiegelt.

Ökologische Verpackungen im Fokus

„Während in anderen Branchen das Thema Kreislaufwirtschaft noch eher ungreifbar ist, haben wir bei Vöslauer den Kreis bereits geschlossen“, erklärt Vöslauer Geschäftsführerin Birgit Aichinger. Das Unternehmen befasst sich seit rund 15 Jahren mit dem Thema Recycling und setzte im Jahr 2018 als Pionier mit dem Launch einer Flasche aus 100 % rePET (recyceltes PET) einen echten Meilenstein. „Gleichzeitig haben wir aber auch enorm viel Aufwand in die Entwicklung innovativer Glas-Mehrweg-Lösungen gesteckt und so sind wir das erste Mineralwasser-Unternehmen in Österreich, das eine 0,5 l Glas-Mehrweg-Flasche auf den Markt gebracht hat. Und es freut uns, dass damit auch der Startschuss für die Partnerschaft mit dem WWF gefallen ist“, so Aichinger. Die Etiketten der Vöslauer 0,5 l Glas-Mehrweg-Flaschen in den Sorten prickelnd und Zitrone dürfen daher ab sofort das WWF Partnerlogo tragen, ebenso wie ein neues Produkt im Limonadenbereich, das Vöslauer noch im ersten Quartal 2020 präsentieren wird.

Quality Austria Forum 2020


Hanna Simons, Leiterin der Naturschutzabteilung und stellvertretende Geschäftsführerin beim WWF Österreich: „Die Förderung von Kreislaufwirtschaft und damit von Mehrweg ist uns bereits lange ein Anliegen und ein wichtiger Baustein in Sachen Klima- und Umweltschutz. Wir wollen weg von der Wegwerfgesellschaft hin zu bewusstem Konsum und ökologisch verträglicheren Produkten. Als WWF können wir Unternehmen dabei unterstützen, maßgeschneiderte und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln und ambitionierte Ziele für sich zu entwerfen. Die neue 0,5 l Glas-Mehrweg-Flasche von Vöslauer ist ein wichtiges Kernelement in einem umfassenden Plan für Ressourcenschonung und Klimaschutz dorthin.“

Weitere Eckpfeiler der Kooperation

Um sich dem Thema auch wissenschaftlich anzunähern, wird außerdem unter Beiziehung eines objektiven Beirates eine Ökobilanzstudie in Auftrag gegeben. Diese soll die Umweltverträglichkeit von Glas-Mehrweg-Flaschen und PET-Flaschen aus Recyclat erforschen. Dabei sollen auch Optimierungspotenziale, beispielsweise beim Transport der Mehrweg-Flaschen, gefunden werden.

Durch die Setzung eines Science Based Targets (SBT) wird sich Vöslauer außerdem ein wissenschaftsbasiertes Klimazielsetzen und seine CO2-Emissionen reduzieren.

Des Weiteren sind Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung zum Thema Mülltrennung und Sammlung sowie das Bekenntnis zu einem gemeinsamen politischen Engagement Teil der Vereinbarung.

Diese Themen bilden die Basis für die Zusammenarbeit von WWF Österreich und Vöslauer. Eine gemeinsam erstellte Leistungsdokumentation sowie die Evaluierung einzelner Projekte sollen die Zielerreichung sicherstellen.

Mitgliedschaft in der WWF CLIMATE GROUP

Gleichzeitig mit der Kooperationsvereinbarung zu mehr Nachhaltigkeit tritt Vöslauer der WWF CLIMATE GROUP bei. Die WWF CLIMATE GROUP ist ein Unternehmensnetzwerk, das sich aktiv für wirksamen Klimaschutz einsetzt. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam mehr erreichen“ engagiert sich das Netzwerk für klimabewusstes Handeln in Wirtschaft, Politik und Bevölkerung. Gemeinsam mit dem WWF hat Vöslauer im Rahmen der Kooperation noch weitere starke Nachhaltigkeitsziele definiert: „Verantwortungsbewusste Unternehmen sind ein entscheidender Faktor bei der Bekämpfung der Klimakrise, wir sind hier alle gefragt und müssen alle unseren Beitrag leisten. Vöslauer hat sich im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes für die Umwelt verpflichtet, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Neben der Ausweitung des Mehrweg-Angebots sind dazu noch weitere Schritte geplant, wie eine Erhöhung des Schienenanteils beim Transport oder der verstärkte Einsatz von Recyclat“, so Hanna Simons abschließend.

Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl verweist auf die Unterzeichnung einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die das Unternehmen im Herbst 2018 im Rahmen des Aktionsplans Kreislaufwirtschaft bei der EU eingereicht hat, und mit der es sich zu einem noch höheren Einsatz von Recyclat-Material bekennt. „Wir nehmen unsere Verpflichtung gegenüber der Umwelt und nachfolgenden Generationen ernst. Auch wenn wir als Unternehmen mit Handschlagqualität bekannt sind, scheuen wir uns nicht davor, unser Engagement und die erforderlichen Maßnahmen vertraglich festzuhalten“, so Schlossnikl.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir als verantwortungsvolles Unternehmen Teil der Lösung sein müssen, und leisten damit unseren Beitrag für mehr Klimaschutz. Das ist unser Anspruch an uns selbst, aber auch jener unserer KonsumentInnen und diesem wollen wir gerecht werden“, so Aichinger abschließend.

Über die Fortschritte und Ergebnisse der Kooperationsvereinbarung werden Vöslauer und WWF gemeinsam berichten.

Über die Vöslauer Mineralwasser GmbH

Die Vöslauer Mineralwasser GmbH, mit Sitz im niederösterreichischen Bad Vöslau, ist mit mehr als 40 % Marktanteil die klare Nummer eins am österreichischen Mineralwassermarkt. Die Exportquote betrug im Jahr 2018 rund 18 %. Das Familienunternehmen beschäftigt aktuell 211 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2018 einen Jahresumsatz von 102,96 Millionen Euro. Für Vöslauer ist die nachhaltige, ressourcenschonende Produktion eine wichtige unternehmerische Verantwortung. Schon heute bestehen Vöslauer PET-Flaschen bis zu 100 % aus rePET (recycelten Flaschen) – ein absoluter Spitzenwert für die gesamte Branche. Für 2025 hat Vöslauer konsequente Ziele definiert: Jede Vöslauer Flasche besteht zu 100 % aus recyceltem Material und das Unternehmen wird 100 % CO2-neutral.

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