Bild: Hochwasser © Walther Gastinger

Analysetools revolutionieren Prognosen zu Dürre, Niederschlag und Hochwasser

Der Klimawandel verändert den globalen Wasserkreislauf auf unterschiedliche Weise. Regionen, die heute bereits eher trocken sind, werden tendenziell noch trockener während feuchte Regionen häufig mehr Niederschlag erhalten - wobei diese Entwicklungen regional unterschiedlich ausfallen. Moderne geowissenschaftliche Prognosetools helfen, Veränderungen in Wasserspeichern und im Grundwasser zu analysieren und vorherzusagen. Kombiniert mit großskaligen Klimamustern können so Trocken- und Dürreperioden teilweise Wochen bis Monate im Voraus abgeschätzt und in diesen Regionen ein effizienteres Wassermanagement ermöglicht werden. Auch Starkniederschläge und Hochwasserereignisse nehmen in vielen Regionen zu. Darüber und über die digitale Transformation der Geowissenschaften geht es bei der Jahresversammlung der Geowissenschaftler, die vom 3. bis 8. Mai im Austria Center Vienna stattfindet.
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Foto: Regen © Image by Alexandra from Pixabay

Wasserhaushalt Österreich: Zu trocken und niedrige Pegelstände

Der heute veröffentlichte Monatsbericht des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) zeigt, dass der Monat Oktober 2025 im Vergleich zu den vergangenen Monaten etwas kühler verlief, es insgesamt aber zu trocken blieb. Mit einer Durchschnittstemperatur von +6,8 °C lag der Monat nahezu im Bereich des langjährigen Mittels, während die Niederschlagsmengen rund 20 % unter dem Durchschnitt blieben. Besonders im Westen, Süden und Nordosten Österreichs war es zu trocken, und auch im längerfristigen Vergleich der letzten zwölf Monate herrscht weiterhin ein Niederschlagsdefizit in weiten Landesteilen.
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