Personelle Änderungen bei Erneuerbare Energie Österreich

Foto: Peter Püspök

Peter Püspök legt nach fünf Jahren seine ehrenamtliche Funktion als Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) zurück. Als Grund für sein Ausscheiden gab er Auffassungsunterschiede mit einigen Mitgliedsverbänden zur operativen Arbeitsweise des Verbandes an. Der Vorstand des EEÖ hat die Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis genommen und umgehend die notwendigen Maßnahmen für die Fortführung der erfolgreichen Arbeit für die erneuerbare Energiezukunft getroffen.

Wien (OTS) – Peter Püspök scheidet nach fünf Jahren als Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich auf eigenen Wunsch aus: „Mein Herz brennt für die Erneuerbaren und ich werde mich auch in Zukunft für die Energiewende einsetzen. Ich wünsche dem Verband, dem ich auch weiterhin verbunden bleibe, viel Erfolg bei seiner Arbeit für eine nachhaltige Energiezukunft für Österreich. Ich stehe zu den Zielen des Verbandes! Leider gab es in letzter Zeit Auffassungsunterschiede mit einigen Mitgliedsverbänden zur Gestaltung der operativen Arbeit des Verbandes, die mich zu diesem Schritt veranlasst haben.“

Der Vorstand des EEÖ hat umgehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen, sodass die Arbeitsfähigkeit in diesem für die erneuerbaren Energien so wichtigen Jahr gegeben ist. Christoph Wagner, Präsident von Kleinwasserkraft Österreich, wurde zum Präsidenten von Erneuerbare Energie Österreich ernannt. Mit der Geschäftsführung wurde DI Martina Prechtl-Grundnig betraut. Beide verfügen über langjährige Erfahrung und profunde Kenntnisse der Branche. Gemeinsam mit dem Vorstand werden sie sich in den nächsten Wochen konstruktiv beim Erneuerbaren Ausbau Gesetz einbringen und den energiepolitischen Entscheidungsträgern ein verlässlicher Partner sein.

Christoph Wagner bedankt sich im Namen aller Mitgliedsverbände: „Mit Peter Püspök ist es uns gelungen, das Verbandsziel – 100% Erneuerbare Energie – zu einem österreichischen Ziel zu machen, das bereits in zwei Regierungsprogrammen Niederschlag gefunden hat. Zwei Novellen des Ökostromgesetzes konnten in seiner Amtszeit erfolgreich mitgestaltet werden und auch die Klima- und Energiestrategie des Bundes trägt eine erneuerbare Handschrift. Zu all diesen Erfolgen hat Peter Püspök maßgeblich beigetragen und ich danke ihm für seinen großen persönlichen Einsatz für das gemeinsame Ziel.“

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