Koralmtunnel ist Meilenstein für österreichische Bahninfrastruktur

Foto: Koralpen

Der kürzlich erfolgte Tunneldurchschlag beim Koralmtunnel stellt für die österreichische Bahninfrastruktur einen Meilenstein dar. Die Republik hat mehr als 5 Milliarden Euro in dieses Projekt investiert und ermöglicht damit eine kürzere Fahrzeit und bessere Erschließung der Strecke zwischen Graz und Klagenfurt.

Wien (OTS) – Mit dem heutigen Durchschlag des Koralmtunnels ist ein wichtiger Schritt zur Fertigstellung der Koralmbahn 2025 – und damit einer schnellen Bahn-Verbindung in den Süden -geschafft. Denn ab 2025 soll die Zugfahrt zwischen Graz und Klagenfurt nur mehr 45 Minuten betragen. Nach Inbetriebnahme des gesamten neuen Südstrecke mit dem Semmering-Basistunnel wird sich die Fahrzeit zwischen Wien und Klagenfurt auf nur noch 2:40 Stunden verkürzen.

Klimaschutz-Ministerin Leonore Gewessler: „Den öffentlichen Verkehr leistbar, umweltfreundlich und bequem für alle zu machen, das ist unser Ziel. Das zeigt auch diese Investition. Für Pendlerinnen und Pendler bringt die neue Südstrecke eine große Zeitersparnis und bequemere Reisemöglichkeit.“

Das im Regierungsprogramm verankerte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 bedeutet einen klaren Auftrag für die Mobilitätspolitik. Das ist besonders für die Bahn als umweltfreundliches Rückgrat des Mobilitätssektors eine große Chance.

In den nächsten Jahren wird es seitens des Klimaschutzministeriums umfassende Investitionen für ein besseres Öffi-Angebot und leistbare Tickets für Menschen in Österreich und in moderne Infrastruktur geben.

Von Seiten des BMK werden in das europaweit relevante Infrastrukturprojekt rd. 5,3 Milliarden Euro investiert. 2025 wird der Koralmtunnel mit einer Länge von 33km der sechstlängste Eisenbahntunnel Europas und der längste innerhalb Österreichs sein. „Investitionen in die Bahninfrastruktur sorgen für lokale Wertschöpfung und helfen auf dem Weg hin zur Verkehrswende für eine klimaneutrale Zukunft. Sie sorgen gerade in einer schwierigen Zeit für sichere Arbeit und eine gute Zukunft“, so Gewessler.

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