CO2-Budget für Österreich: Es wird eng!

Foto: Klimawandel

Aus Verantwortung für Österreich

Im türkis-grünen Regierungsprogramm wird zwar von einem Paris-kompatiblen CO2-Budget und dementsprechenden Reduktionspfaden gesprochen. In Gesetze gegossen ist bis jetzt jedoch noch nichts. Mit den Ergebnissen des Wegener Centers ist nun die wissenschaftliche Grundlage dafür gelegt. “Wir wollen nun die Verankerung des CO2-Budgets und des Zwischenziels bis 2030 in Gesetzen sehen. Das Regierungsprogramm gilt als Versprechen gegenüber der Bevölkerung. Vor dieser dürfen sich die Regierungsparteien nicht drücken”, betont Rogenhofer.

Der Tag der Entscheidung

In der entscheidenden Ausschusssitzung, in der das Klimavolksbegehren behandelt wird, wird sich zeigen, wie ernst es die PolitikerInnen mit der Zukunft der ÖsterreicherInnen meinen. Nun können die Parteien die Chance ergreifen und grundlegende Gesetze für eine mutige Klimapolitik in die Wege leiten oder weiter den bisherigen Weg der unverbindlichen und unerreichten Ziele gehen. Das Klimavolksbegehren fordert nun endlich Taten statt leerer Worte. “Gerade nach der erfolgreichen gestrigen Abstimmung im EU-Parlament zu ambitionierteren Reduktionszielen von –60% bis 2030, der Abschaffung klimaschädlicher Förderungen und einem Bekenntnis zu einem wissenschaftlichen CO2 Budget, kann Österreich nun zeigen, ob wir mit vorangehen oder weiterhin Schlusslicht bleiben und die ganze Union bremsen”, schließt Rogenhofer.

Link zur Studie: https://wegcenter.uni-graz.at/de/downloads

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