Anstieg der Energiepreise für Haushalte beschleunigt sich

Foto: Heizen

Grundsätzlich sind die Energiepreise für Haushalte im Vergleich zum Vorjahr immer noch um 5,4 % günstiger. Die Steigerungen im Jänner sind vor allem auf drei Ursachen zurückzuführen: Strom wurde um fast 5 % teurer, auch die Preise für Heizöl legten ebenfalls in diesem Ausmaß zu, die Treibstoffpreise zogen um 3 % an. Diese Produktgruppen sind bedingt durch ihre Bedeutung für den durchschnittlichen österreichischen Haushalt auch im EPI besonders hoch gewichtet und ließen den Index daher steigen.

Hier finden Sie die Grafik: Anteil der Gesamtenergiekosten am Haushaltseinkommen nach Armutsgefährdung und Energiearmut

Heizöl teurer, auch Preisplus bei Treibstoffen

Im Jänner 2021 setzten die Preise für erdölbasierte Energieträger ihren Anstieg fort. Heizöl zeigte ein mit 4,9 % ein kräftiges Plus. Eine Tankfüllung von 3.000 Litern war damit im Schnitt um fast 100 Euro teurer als noch im Dezember 2020. Im Jahresvergleich blieb Heizöl aber weiterhin günstig: Die Preise lagen um 21,9 % unter dem Wert vom Jänner 2020. Die Preise für Superbenzin und Diesel stiegen ebenfalls an. Diesel war im Monatsvergleich um 3,0 % teurer, Superbenzin um 2,9 %. Gegenüber dem Jänner 2020 lagen die Preise von Dieselkraftstoff um 11,6 % und von Superbenzin um 10,8 % niedriger.

Hier finden Sie die Tabelle mit den aktuellen Entwicklungen der Energieträger.

Die gesamte Presseinformation und weitere Informationen sowie die Preisentwicklung der unterschiedlichen Energieträger Mineralöl (Superbenzin, Diesel), leitungsgebundene Energieträger (Strom, Gas, Fernwärme) und feste Brennstoffe (Brennholz und Pellets) im Detail finden Sie im Pressebereich auf unserer Webseite.

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