400 Mio. Euro für Entlastung und Investitionen in Land- und Forstwirtschaft

Foto: Forstwirtschaft

Im Paket enthalten sind mehrere steuerliche Entlastungsmaßnahmen für bäuerliche Betriebe, die rückwirkend mit 1.1.2020 gelten. So soll etwa die Mindestbeitragsgrundlage für die Krankenversicherung an das allgemein gültige Niveau angeglichen werden. Auch die Gewinnglättung ist Teil des Pakets, mit dieser Maßnahme kann die Besteuerung von landwirtschaftlichen Einkommen über einen Durchrechnungszeitraum von 3 Jahren erfolgen, um schlechte Erntejahre ausgleichen zu können. Auch die Umsatzgrenze für landwirtschaftliche Nebentätigkeiten wird auf 40.000 Euro angehoben und künftig valorisiert. „In Summe sind es 11 steuerliche Maßnahmen, die die bäuerlichen Betrieben entlasten und ihnen künftig auch einiges an Bürokratie ersparen“, so die Landwirtschaftsministerin.

Mit Investitionsanreizen, der Abgeltung von Schäden und einem großen Schwerpunkt in Forschung und Entwicklung wird die Forstwirtschaft unterstützt. „Unsere Wälder sind in ernster Gefahr“, sagt Köstinger. „Klimatische Veränderung, fehlende Niederschläge und vor allem der Borkenkäferbefall großer Waldflächen sind für die Forstwirtschaft ein existentielles Problem.“ Mit mehreren Maßnahmen will die Bundesregierung die Aufforstung klimafitter Mischwälder unterstützen, Schäden abgelten, Forschungsprojekte finanzieren und eine Holzbauoffensive starten.

„Unsere Wälder schützen uns, sie sind Wirtschafts- und Erholungsräume, die auch im Klimaschutz eine wesentliche Aufgabe erfüllen“, so Köstinger. „Jede Investition in die Forstwirtschaft ist auch eine Investition in den nachhaltigen Schutz der Natur und den Klimaschutz. Mit diesem 400 Mio. Euro Paket setzen wir ein unübersehbares Zeichen, wie wichtig Land- und Forstwirte mit ihrer Arbeit für unser Land sind“, so Köstinger.

Alle Entlastungs- und Investitionsmaßnahmen finden Sie auf www.bmlrt.gv.at

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